Home > Unsere Themen > Förderung u. Ausgleichsfinanzen

 
 

Förderung u. Ausgleichsfinanzen

 Ausgleichsfinanzen = Geldzahlungen, die zusätzliche Kosten und Einkommensverluste ausgleichen sollen, die im Wald durch Erschwernisse im Zusammenhang mit der FFH-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie entstehen.

Momentan wird in Mecklenburg-Vorpommern ein Verwaltungsverfahren für Natura 2000 Ausgleichszahlunmgen implementiert. Nach jahrelangen Verhandlungen ist dies sicherlich ein federführendes Instrument für den Ausgleich von Erschwernissen in NATURA 2000 Waldgebieten, die über das Maß der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft hinausgehen. Aus den Informationen des vorliegenden pdf-Vortrages können keine Rechtsansprüche abgeleitet werden. Unser Verband ist sich aber bewußt das das neu zu entwickelnde System (FORST-INVEKOS) ein richtiger Stoß in eine zufriedene Zielrichtung ist und weiter fortlaufend evaluiert werden muß.


Auf  Grund der ausserordentlichen Fülle und des Umfanges an Informationen, Formularen und Hinweisen über die Fördermaßnahmen in der Forstwirtschaft, verweisen wir an dieser Stelle auf die zuständige Internetseite der

Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern
http://www.wald-mv.de/style-a2/forstliche_foerderung-4-4-1-62-64.html

Sie  können sich aber auch bei ihrem zuständigen Forstamt über alle Fördermaßnahmen kostenlos beraten lassen.

Wir als Vertreter unserer Mitglieder wären aber falsch am Platze, würden uns in unternehmerischer Weitsicht nicht auch zusätzliche Ideen von Förderaspekten einfallen. So möchten wir besonders auf einige folgende Aspekte hinweisen, die  wir als Tipp am Rande ihnen nicht vorhalten möchten: 

“Antrag auf Agrardieslölverbilligung“
gemäß § 57  Energiesteuergesetz i.V.m. § 103 Energiesteuer-Durchführungsverordnung  können auch Forstbetriebe einen Antrag auf Agrar-Dieselsteuervergütung stellen.
Was bedeutet dies: Bei einer Vielzahl  forstlicher Arbeiten werden reine Forstmaschinen eingesetzt  (z.B. Harvester, Rücketraktoren, Forwarder, Mucler etc.). Dies geschieht entweder in Eigenregie oder durch Lohnunternehmer.
Mit  ihrer AGRARDIESLNUMMER, die Sie entweder im landwirtschaftl. Betrieb bereits besitzen oder bei der Zollverwaltung www.zoll.de beantragen, können Sie auf elektonische Weise beim Hauptzollamt Frankfurt -Oder in Cottbus (www.zoll.de) ihren jährlichen  Dieslölverbrauch ob in Eigenregie oder vom beauftragten Lohnunternehmer mit einer Steuerrückvergütung (Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- u. Forstwirtschaft geltend machen.
Ihr  forstlicher Lohnunternehmer muß ihnen lediglich seinen Dieselölverbrauch, den er während der von ihnen beauftragten Arbeiten in ihrem Wald  verbraucht hat, schriftlich bescheinigen.

Formular § 103 Abs.6 Energiesteuer  „Bescheinigung über Lohnarbeiten u. Nachbarschaftshilfe          

Die Bagatellgrenze  von 50,-€ ist bei einem Erstattungssatz von 0,2148,-€
pro Liter Dieselölverbrauch schnell überschritten. Wir meinen, der Aufwand lohnt  sich.

 

“Waldaktie“  ???
schon lange fragen wir uns, ob das Landesmodell-MV „Waldaktie“ eigentlich ein
Monopol der Initiatoren  Tourismusverband, Ministerium-LUV und Landesforstanstalt-MV ist?   
Der dort gemeinte symbolische Charakter zur Verbesserung der CO2 Bilanz ist doch für uns Waldbesitzer das tägliche Brot, wenn  auch bislang immer noch nicht mit einer anerkannten Vergütung. 
Hier  stehen wir für weiterführende Ideen Ihrerseits stets mit einem offenen Ohr
parat. Wehe dem, der Schlechtes dabei denkt!

►" ELER - Förderungen ab 2014 "                                                                                                                                                                                     

 

 

 
Mitgliederbereich

Benutzername

Passwort





logo

logo

xing


Sie finden unsere App in folgenden Stores:
Apple AppStore
GooglePlay
amazon

 
 
 

 
 
 
 

 

Waldbesitzer MV