Unsere Themen



Bitte berücksichtigen  Sie, das unsere hier genannten Themen als eine Art Grundgerüst sich vielfach  miteinander überschneiden und gegebenenfalls auf Grund der Aktualität zukünftig  Änderungen und Ergänzungen folgen.

Wir freuen uns über eine  Mitarbeit in ergänzenden Hinweisen neuer Themenaspekte unserer Mitglieder.

01.8.2011 (Quelle Waldbesitzer)

Wer heute in die Waldpolitik einsteigt, muss sich wundern:

Anerkennung

- Im Cluster Wald werden mehr Arbeitsplätze geschaffen als in jeder anderen Branche, aber das wird nicht wahrgenommen.

E i g e n t u m

- Der Wald gehört irgendwie allen; jeder kann jederzeit hinein und sich Veränderungen wünschen.

G u t m e n s c h e n

- Finanzstarke Umweltverbände müssen für ihre Selbstvermarktung laufend neue Ideen für den Wald produzieren.

S t i m m e n f a n g

- Da viele Wählerstimmen von Naturfreunden in Großstädten zu holen sind, verteilen Politiker gerne vermeintliche Wald-Wohltaten.

B ü r o k r a t i e

- Die Regelungen für den Wald werden immer dichter.

 

Wie sollen wir mit diesen Entwicklungen umgehen? Mit Humor? Wir sollten öffentlich fordern, dass in deutschen Haus- und Schrebergärten zur Verbesserung der Biodiversität nur noch einheimische Flora gepflanzt werden darf (weg mit den Tulpen), dass der Zugang für alle jederzeit zu gewährleisten ist (nieder mit den Zäunen) und dass 10 % der Rasenflächen in Urwald umzuwandeln sind. Frage: Welche politische Partei wird dies in ihr Wahlprogramm aufnehmen?

Wir müssen auf Europa-, Deutschland- und Landesebene weiterhin tapfer hinhaltenden Widerstand leisten gegen jeden Eingriff in unsere Verfügungsrechte: Kontinuierlich dicke Bretter bohren!

Wo das nicht gelingt, müssen wir zumindest angemessenen finanziellen Ausgleich für entgangene Erträge und Zusatzaufwand erkämpfen: Jeder grünlichen Wunschidee ein Preisschild aufkleben! 

 

Ihr Ulrich Ivo v. Trotha, Präsident Waldbesitzerverband Mecklenburg-Vorpommern