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Presse

 

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 15.11.2017

Kleinprivatwaldbesitzer sind tragende Säulen im ländlichen Raum

 

 

15. Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse trifft sich ab Mittwoch in Wernigerode / Kleinprivatwald in Deutschland steht vor großen Herausforderungen

 Vom 15. bis 17. November findet in Wernigerode der 15. Bundeskongress für Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (BuKo) aus ganz Deutschland statt. Unter dem Motto „Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse in der Zeitenwende“ treffen sich über 100 Teilnehmer in der Stadt am Harz, um über die künftigen Herausforderungen zu diskutieren. „Der Kleinprivatwald in Deutschland steht vor großen Aufgaben: Dazu zählt die Professionalisierung der Zusammenschlüsse, um wirtschaftlich erfolgreicher zu werden und Herausforderungen wie etwa Wetterextreme besser bewältigen zu können“, sagte Josef Ziegler, Vorsitzender des bayerischen Waldbesitzerverbandes und Vorsitzender des Ausschusses für überbetriebliche Zusammenarbeit der AGDW - Die Waldeigentümer. Mit dieser Veranstaltung feiert der BuKo sein 20-jähriges Jubiläum.

 

 vollständige Pressemitteilung vom 15.11.2017.pdf

 

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 20.10.2017

Waldeigentümer mit starkem Team und hoher Kompetenz in SVLFG vertreten

Starke Interessenvertretung mit acht Waldeigentümern in neuer Vertreterversammlung und in zentralen Ausschüssen / Norbert Leben ist Mitglied im 15-köpfigen Vorstand

 

Pressemitteilung vom 20.10.17.pdf

 

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 06.09.2017

Zu Guttenberg: Nachhaltige Waldbewirtschaftung hat hervorragende Ökobilanz


 

Waldbericht 2017 der Bundesregierung gibt umfassenden Überblick über Zustand des Waldes / Auswirkungen des Klimawandels und Stärkung der Strukturen im Kleinprivatwald als große Herausforderungen


„Der Wald in Deutschland ist in einem sehr guten und vitalen Zustand“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, heute in Berlin anlässlich der Verabschiedung des Waldberichts 2017 durch das Bundeskabinett. „Die Waldfläche ist angewachsen, der Bestand an alten Bäumen hat zugenommen, der Holzvorrat ist auf einem Höchststand.“ Gleichzeitig aber gebe es eine Anzahl zentraler Herausforderungen, die von der künftigen Bundesregierung angegangen werden müssten. „Dazu zählen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald, die Sicherstellung der Bewirtschaftung im Kleinprivatwald und die gesellschaftlichen Kosten, die durch die Stilllegung von Waldflächen entstehen“, so der AGDW-Präsident. Zu Guttenberg hatte vor kurzem bereits einen Marshallplan gefordert, der sich der großen strukturellen und organisatorischen Probleme im Kleinprivatwald annehmen soll.

Erfreulich sei, so der AGDW-Präsident, dass der Bericht den Beitrag der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zum Klimaschutz klar benennt: „Besonders wirksam für den Klimaschutz ist es, wenn Holz anstelle von energieintensiven Rohstoffen genutzt wird“, heißt es an einer Stelle. Und: „Bei einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung entstehen kaum Emissionen.“ Zu Guttenberg: „Die nachhaltige Waldwirtschaft ist der ökologische Wirtschaftszweig schlechthin, sie hat eine hervorragende Ökobilanz.“

Gleichzeitig setzen die Folgen des Klimawandels dem Wald und der Waldwirtschaft deutlich zu: Unwetter, Trockenheit, Waldbrände sowie wald- und holzzerstörende Schädlinge (etwa Borkenkäfer, Kiefernspinner, Eichenprozessionsspinner) zählen dazu. „Die Daten aus der Klimaforschung sprechen eine deutliche Sprache“, sagte zu Guttenberg, „wer den Klimawandel heute noch leugnet und effektiven Pflanzenschutz in die Schmuddelecke schieben will, der ignoriert entweder die Fakten oder lebt hinter dem Mond“.

Neben der positiven Entwicklung zu einem stabilen und vitalen Wald gibt es eine Reihe von Einflüssen, die menschengemacht sind und den Waldökosystemen zusetzen. Der AGDW-Präsident verwies auf beunruhigende Faktoren, die der aktuelle Waldbericht der Bundesregierung auflistet. Dazu würde die Luftverunreinigung zählen z. B. durch hohe Mengen Stickstoff, die Grundwasser und Bäume belasten. Auch die Flächenzerschneidung sei Besorgnis erregend. Denn laut Waldbericht gelten gerade mal 1,3 Mio. Hektar Wald (von insgesamt 11,4 Mio. Hektar) als unzerschnitten. „Auch diese Fakten, die ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland ausmachen, dürfen nicht ignoriert werden.“

Der Kleinprivatwald braucht einen Marshallplan, so zu Guttenberg. Der Waldbericht fordert Maßnahmen und benennt bereits bestehende Förderungen etwa über die GAK (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“). Schließlich besteht die Hälfte der Privatwaldfläche – rund 2,7 Mio. Hektar – aus Waldflächen unter 20 Hektar, die schwer zu bewirtschaften sind. Etwa 430.000 Waldbesitzer sind bereits in rund 3.600 forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen organisiert. „Die bereits existierenden Zusammenschlüsse müssen gestärkt und bei ihrer Professionalisierung unterstützt werden“, sagte der AGDW-Präsident. „Insgesamt braucht der Kleinprivatwald mehr Rückenwind.“   

Zahlen und Fakten

Der Wald:

  • Waldfläche: 11,4 Mio. Hektar (32 Prozent der Landfläche)
  • Baumarten: Vier Baumarten prägen den Wald: Fichte (25 Prozent der Waldfläche), Kiefer (22 Prozent), Buche (15 Prozent), Eiche (10 Prozent)
  • Altersstruktur: Die Waldfläche mit alten Bäumen hat zugenommen. Das Durchschnittsalter liegt bei 77 Jahren.
  • Waldverjüngung: Diese erfolgt zu 85 Prozent natürlich. 13 Prozent der jungen Bäume sind gepflanzt.
  • Waldbrände: Jährlich werden rund 300 Hektar Wald von Waldbränden geschädigt. Hauptbetroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen.

Die Waldeigentümer:

  •  Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 67 Prozent Privatwald sowie Kommunal- und Körperschaftswald.
  • Fast die Hälfte (48 Prozent) der 11,4 Millionen Hektar ist Privatwald, der von rund 2 Millionen Waldeigentümern nachhaltig bewirtschaftet wird.
  • Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Nur 13 Prozent des Privatwaldes gehören zu Betrieben mit einer Größe über 1.000 Hektar.
  • Die AGDW setzt sich für die Interessen der privaten Waldeigentümer sowie der Körperschaften und Kommunen ein.

 Wirtschaftsfaktor Wald und Holz:

  •  Das Cluster Forst und Holz bietet rund 1,2 Millionen Menschen in fast 130.000 Betrieben Arbeit und steht für rund 180 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.
  • Neue Trends: Dazu zählen die Bestattungswälder oder Ruheforste. Mittlerweile sind Baumbestattungen an rund 500 Standorten möglich.

 Den Waldbericht 2017 der Bundesregierung finden Sie hier: http://www.bmel.de/DE/Wald-Fischerei/Forst-Holzwirtschaft/_texte/Waldbericht2017.html

Bildquelle: AGDW

 

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 05.09.2017

 

Waldeigentümer mit eigenem Stand beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die AGDW – Die Waldeigentümer mit einem eigenen Stand (Stand Nr. 19; siehe Lageplan im Anhang) beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Park von Schloss Bellevue. Am kommenden Freitag und Samstag, 8. und 9. September, wird die AGDW gemeinsam mit dem bayerischen Waldbesitzerverband und der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz einen Gemeinschaftsstand ausrichten.

 Thema der Waldeigentümer ist in diesem Jahr der gelebte Generationenvertrag, da die Familienforstbetriebe ein wichtiger Pfeiler für die Waldbewirtschaftung sind.

Am Samstag, 9. September, wird dies das Thema einer Talkrunde sein, die um 12.15 Uhr am „Ort der Begegnung“ stattfindet.

 An dieser Talkrunde werden teilnehmen:

  • Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer und Vizepräsident des europäischen Waldbesitzerverbandes CEPF
  • Moritz Raben, junger Waldeigentümer aus Mecklenburg-Vorpommern und Mitbegründer der Jugendorganisation „Jugend der Waldeigentümer“ 
  • Johanna Gierl, bayerische Waldkönigin

An dem Stand werden an beiden Tagen AGDW – Präsident Philipp zu Guttenberg, außerdem die Vorsitzenden des bayerischen Waldbesitzerverbandes und der FV Oberpfalz, Josef Ziegler und Josef Liegl, zu Gesprächen zur Verfügung stehen. Außerdem haben die Waldeigentümer mit Damián Valles Castro einen spanischen Künstler zu Gast, der für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ein Holzkunstwerk anfertigt.

Wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen zum Bürgerfest finden Sie unter http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2017/09/170908-Buergerfest-2017.html

  

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 05.09.2017

 

 Social Day der AGDW-Geschäftsstelle bei Berliner Stadtmission

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Arbeit von Bahnhofsmission und Kleiderkammer / Bahnhofsmission als Rettungsanker für obdachlose Menschen in Berlin

Die Geschäftsstelle der AGDW – Die Waldeigentümer hat im Rahmen eines Social Day die Arbeit der Berliner Stadtmission unterstützt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben kürzlich verschiedene Schichten in der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten und in der Kleiderkammer Lehrter Straße übernommen und damit einen Einblick in die Hilfe für Obdachlose bekommen. „Für die Waldeigentümer ist soziales Engagement eine der drei Säulen der Nachhaltigkeit“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer, „darüber hinaus ist es uns wichtig, über den eigenen Tellerrand der Verbandsarbeit hinaus zu schauen“. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AGDW ist ihr Einsatz bei der Stadtmission „unter die Haut“ gegangen. Auch hat die Stadtmission der Geschäftsstelle einen wichtigen Einblick in deren Engagement gegeben und in die seit einigen Jahren wachsende Problematik der Obdachlosigkeit.

Ein zentraler Teil der Arbeit, den die Berliner Bahnhofsmission mit einer großen Zahl von ehrenamtlich Engagierten leistet, ist die Ausgabe von Essen und Getränken an Menschen, die auf der Straße leben. Täglich zwischen 6 und 18 Uhr öffnet die Essensausgabe in regelmäßigen Abständen. Darüber hinaus kümmern sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter um weitergehende Hilfen, auch stehen Notunterkünfte zur Verfügung. „Die Bahnhofsmission am Zoo ist täglich der Rettungsanker für viele hundert Menschen. Aus Armut und Obdachlosigkeit kommend werden sie als Gäste begrüßt und so auch behandelt. Wir wollen ein Dach für Leib und Seele bieten. Wir wissen: Menschen sind geliebte Geschöpfe Gottes, deren Würde unantastbar ist“, sagte Joachim Lenz, Direktor der Berliner Stadtmission. Rund 8.000 Obdachlose gibt es nach Schätzungen der Stadtmission in Berlin. Bis zu 600 Gäste täglich nehmen das Angebot der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten wahr.

Die Waldeigentümer leisten einen gesellschaftlichen Beitrag, indem sie Verantwortung für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder übernehmen. „Gleichzeitig ist das soziale Engagement eines jeden von uns ein wichtiger Pfeiler für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagte Alexander Zeihe. „Dieses als Bürger auch im sozialen Umfeld zu praktizieren, war der Auslöser für den Einsatz.“ Die Geschäftsstelle wird ihr soziales Engagement fortsetzen. Dazu zählt der Social Day, der in regelmäßigen Abständen stattfinden soll.

Bildquelle: AGDW / Dirk Bartsch.

Unterstützung für die Stadtmission:

  •  Wer die Arbeit der Berliner Bahnhofsmission am Zoologischen Garten unterstützen möchte, kann z.B. als Ehrenamtlicher in der Essensausgabe mitarbeiten oder Kleiderspenden abgeben. Dringend benötigt werden Schlafsäcke, Isomatten, T-Shirts, Schuhe, Rucksäcke etc. 
  •  Kontakt:

Bahnhofsmission Berlin-Zoologischer Garten
Jebensstraße 5
10623 Berlin
Tel: 030 31380 88
E-Mail: berlin-zoo@bahnhofsmission.de 

www.bahnhofsmission.de

  

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Pressemitteilung  der  AGDW – Die Waldeigentümer vom 20.07.2017

 

Zu Guttenberg: Deutschland braucht einen Marshallplan für den Wald

 

Bundesforstminister Christian Schmidt und AGDW-Präsident zu Guttenberg trafen sich zu Waldspaziergang in Berlin / Strukturprobleme im Kleinprivatwald müssen in den Fokus rücken

 „Deutschland braucht einen Marshallplan für den Wald, um den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich eines Waldspaziergangs mit Bundesforstminister Christian Schmidt gestern in Berlin. Der Wald müsse heute einer Vielzahl von Ansprüchen gerecht werden: als Rohstofflieferant, Klimaschützer, Erholungsort und vieles mehr. „Die Ansprüche nehmen ständig zu, daher brauchen wir ein umfassendes Programm, das die strukturellen Probleme benennt und schnell Lösungen umsetzt.“

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